Die Fußball WM 2018 in Russland

Die WM 2018 in Russland

Die WM 2018 in Russland findet vom 14. Juni 2018 bis zum 15. Juli 2018 statt. Wie bei jeder Weltmeisterschaft werden 32 qualifizierte Teams teilnehmen und 64 Spiele gespielt. Russland stellt 12 WM Stadien in 11 verschiedenen Austragungsorten zur Verfügung. Für das Eröffnungsspiel sowie für das Endspiel wurde bereits das Olympiastadion Luschniki mit einer Kapazität von 81.000 Plätzen ausgewählt.

WM 2018 Titelverteidigung

„Die EM ist ein wichtiges Zwischenziel auf dem Weg 2018 in Russland. Ich glaube, dass es etwas ganz, ganz Besonderes ist, wenn wir es schaffen würden, den Weltmeistertitel zu verteidigen. Das hat noch keine deutsche Mannschaft in der Geschichte geschafft.“

Bundestrainer Joachim Löw, Dezember 2015

Die WM 2018 Vergabe

Am 19. Dezember 2008 hat das Exekutivkomitee der Fifa festgelegt, dass die WM 2018 und die WM 2022 parallel vergeben werden. Das Interesse konnte bis zum 2. Februar 2009 bekundet werden. Auf Grund eines neuen Rotationsverfahrens durften sich die beiden Länder, in denen die beiden letzten Weltmeisterschaften stattgefunden haben, nicht bewerben. Russland bekam den Zuschlag für die WM 2018, Katar die WM 2022.

Die WM 2018 in Russland
Die WM 2018 in Russland

Insgesamt gab es 11 Bewerbungen aus 13 Ländern. Die Auswertung gab die Fifa am 2. Dezember 2010 bekannt – Russland. Gewählt wurde solange, bis eine Nation 12 Stimmen erreicht hatte.

In der engeren Auswahl waren England, Russland sowie die Gemeinschaftsbewerbungen von Spanien & Portugal sowie von Belgien und der Niederlande. In der ersten Runde hatte England 2 Stimmen, die Niederlande und Belgien 4 Stimmen, Spanien und Portugal 7 Stimmen und Russland 9 Stimmen. Somit schied England bereits aus. In der zweiten Runde bekamen Belgien & die Niederlande 2 Stimmen, Spanien & Portugal wieder 7 Stimmen und Russland die absolute Mehrheit mit 13 Stimmen.

Der Modus der WM 2018 Endrunde

Die 32 WM-Teilnehmer werden in acht Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften aufgeteilt. Innerhalb einer Gruppe spiel jedes Team gegen jedes andere Team, somit gibt es pro Gruppe insgesamt sechs Gruppenspiele.

Die Erst- und Zweitplatzierte jeder Gruppe qualifizieren sich für die nächste Runde der WM. Die Platzierung der Mannschaften in der Gruppenphase leitet sich wie folgt ab:

  1. Anzahl der Punkte aus allen Gruppenspielen
  2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore
  4. Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Teams in den Gruppenspielen

Die Achtel-,  Viertel- und Halbfinale, sowie das Finalspiel werden im sogenannten K.-o.-System ausgetragen, d.h. der Verlierer der Partie scheidet aus dem Turnier aus.

Teilnehmer an der WM 2018 in Russland

Bereits sicher qualifiziert für das Turnier ist Gastgeber Russland. Die weiteren Teilnehmer werden in den kontinentalen und überkontinentalen Qualifikationsrunden ermittelt.

Blickt man auf die vergangenen Weltmeisterschaften zurück, zeigt sich, dass Europa 13 Teilnehmer stellt, Südamerika 4-5 Teilnehmer, Afrika 5 Teilnehmer, Asien 4-5 Teilnehmer, Nord-und Mittelamerika sowie die Karibik 3-4 Teilnehmer und Ozeanien maximal 1 Teilnehmer.

Qualifikation zur WM 2018

Von 2015 bis 2017 finden die Qualifikationsrunden für die WM 2018 in Russland statt. Es ist das erste Mal, dass alle 209 Mitgliedsverbände der Fifa ihre Mannschaften gemeldet haben. Simbabwe wurde als einzige Mannschaft suspendiert, da der Verband dem Trainer José Claudinei Georgini Geld schuldete und dies auch nach mehrmaliger Aufforderung der Fifa nicht beglichen hat.

WM 2018 Qualifikation in Europa

Die Qualifikation in Europa startet nach der EM 2016 in Frankreich. Die Auslosung der Gruppen fand aber bereits am 25. Juli 2015 im Konstantinpalast in Strelna statt. Dazu werden die 52 europäischen teilnehmenden FIFA-Mitgliedsnationen in Töpfe gelost, die anhand der FIFA-Weltrangliste gefüllt werden. Deutschland ist als amtierende Nummer 2 der Welt in Topf 1 gesetzt, muß sich als Weltmeister aber das erste Mal dennoch qualifizieren.

Wie in der vorangegangen Qualifikationen, werden auch 2018 zwei der Teilnehmer in interkontinentalen Play-offs zwischen einem Asienvertreter und einem Südamerikavertreter sowie zwischen Vertretern aus Ozeanien und des CONCACAF bestimmt.

Während der Qualifikation werden dann die 52 UEFA-Länder in sieben Qualifikationsgruppen mit je sechs Nationen und in zwei Gruppen mit je fünf Ländern eingeteilt und im Liga-Modus gegeneinander spielen.

WM 2018 qualifikation Gruppe C

Team Nr.NationFIFA-PunkteTopf
1Deutschland 14111
2 Tschechien 9332
3Nordirland 7213
4Norwegen 4954
5Aserbaidschan 3025
6San Marino San Marino406

Die 6 Töpfe zur WM 2018 Auslosung

Topf 1 der WM 2018 Gruppenauslosung
Deutschland Deutschland1411
Belgien Belgien1244
Niederlande Niederlande1204
Portugal Portugal1177
Rumänien Rumänien1166
England England1157
Wales Wales1155
Spanien Spanien1110
Kroatien Kroatien1023
Topf 2 der WM 2018 Gruppenauslosung
Slowakei Slowakei1016
Österreich Österreich1016
Italien Italien1001
Schweiz Schweiz997
Tschechien Tschechien933
 Frankreich Frankreich882
Island Island877
Dänemark Dänemark876
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina819
Topf 3 der WM 2018 Gruppenauslosung
Ukraine Ukraine791
Schottland Schottland774
Polen Polen769
Ungarn Ungarn763
Schweden Schweden752
Albanien Albanien722
Nordirland Nordirland721
Serbien Serbien662
Griechenland Griechenland661
Topf 4 der WM 2018 Gruppenauslosung
Türkei Türkei627
Slowenien Slowenien626
Israel Israel620
Irland Irland608
Norwegen Norwegen495
Bulgarien Bulgarien489
Färöer Inseln Färöer Inseln456
Montenegro Montenegro423
Estland Estland420
Topf 5 der WM 2018 Gruppenauslosung
Zypern Zypern391
Lettland Lettland377
Armenien Armenien373
Finnland Finnland371
Weissrussland Weissrussland 341
EJR Mazedonien EJR Mazedonien311
Aserbaidschan Aserbaidschan302
Litauen Litauen301
Moldawien Moldawien236
Topf 6 der WM 2018 Gruppenauslosung
Kasachstan Kasachstan193
Luxemburg Luxemburg187
Liechtenstein Liechtenstein182
Georgien Georgien165
Malta Malta157
San Marino San Marino40
Andorra Andorra9

WM 2018 Qualifikation in Nord- und Mittel-Amerika

Am 15. Januar 2015 wurden in Miami die ersten Qualifikationsspiele ermittelt. Diese Auslosung bezieht sich auf 14 Teams der CONCACAF-Zone. Dabei wurden die 14 schwächsten Mannschaften laut Weltrangliste in zwei Töpfe gelost, woraus anschließend 7 Paarungen gebildet wurden.

Die Hin- und Rückspiele finden ab dem 23. März bis zum 1. April statt. Hier bei spielen die Bahamas gegen Bermuda, die britschen Jungferninseln gegen Dominica, Barbados gegen die amerikanischen Jungferninseln, die Turks- und Caicosinseln gegen St. Kittis und Nevis, Nicaragua gegen Anguilla, Belize gegen die Cayman Islands sowie Curacao gegen Montserrat.

Die genannten Mannschaften belegen die Plätze 22-35 in der CONCACAF-Zone.

In der zweiten Qualifikationsrunde der CONCACAF-Zone treffen die Sieger der ersten Runde auf die Plätze 9-21 der CONCACAF-Zone.

Die möglichen Paarungen wären der Sieger von dem Spiel Bahamas/Bermuda gegen Guatemala, der Sieger von dem Spiel britsche Jungferninseln/Dominica gegen Kanada, der Sieger von dem Spiel Barbados/amerikanische Jungferninseln gegen Aruba,

Der Sieger von dem Spiel Turks- und Caicosinseln/St. Kittis und Nevis gegen El Salvador, der Sieger von dem Spiel Nicaragua/Anguilla gegen Suriname, der Sieger von dem Spiel Belize/Cayman Islands gegen die Dominikanische Republik und der Sieger von dem Spiel Curacao/Montserrat gegen Kuba.

Hinzu kommen die Mannschaften der Plätze 16-18, die den Mannschaften der Plätze 19-21 zugelost wurden.

Feststehende Paarungen sind hier St. Vincent und die Grenadinen gegen Guyana, Antigua und Barbuda gegen St. Lucia und Puerto Rico gegen Grenada.

Ein wichtiger Fakt bezüglich der zweiten Runde ist, dass Kanada, Kuba und El Salvador bereits an einer WM teilgenommen haben.

Die 10 Sieger der zweiten Qualifikationsrunde kommen in die dritte Runde. Hier spielen die 10 Sieger inklusive der Plätze 7 und 8 den CONCACAF-Zone nach der Auslosung am 25. Juli 2015 gegeneinander. Die Plätze 7 und 8 der ehemalige CONCACAF-Zone sind die ehemaligen WM-Teilnehmer Haiti und Jamaika.

Die 6 Sieger der dritten Qualifikationsrunde kommen in die vierte Qualifikationsrunde. Diese wird im Liga-Format von November 2015 bis September 2016 gespielt.

Bereits qualifiziert für das Liga-Format bzw. die Qualifikationsrunde sind die Plätze 1-6 der CONCACAF-Zone.

Dazu gehören Costa Rica, Honduras, Mexiko, Panama, Trinidad und Tobago sowie die USA. Bis auf Panama haben schon alle Mannschaften mindestens einmal an einer WM-Endrunde teilgenommen.

Das Liga-Format besteht aus 2 Ligen mit jeweils 6 Mannschaften. Die jeweils ersten drei Mannschaften einer Liga kommen in die nächste Qualifikationsrunde.

In der fünften und letzten Qualifikationsrunde spielen die jeweils ersten drei Mannschaften der beiden Gruppen gegeneinander im Jeder-gegen-jeden-Modus.

Die ersten 3 Mannschaften bekommen direkte Startplätze für die WM und der Vierte muss zwischen November 2016 und Oktober 2017 in die Interkontinental-Playoffs.

WM 2018 Qualifikation in Asien, Australien & Ozeanien

Auch für die asiatischen Mannschaften wurde bereits die erste Qualifikationsrunde ermittelt und weitestgehend auch schon gespielt. In der AFC-Zone wurden die Ranglistenplätze 36-40 den Ranglistenplätzen 41-46 zugelost. Dabei haben sich folgenden Paarungen ergeben:

Indien gegen Nepal, Jemen gegen Pakistan, Osttimor gegen die Mongolei, Kambodscha gegen Macau, Chinese Taipei gegen Brunei und Sri Lanka gegen Bhutan. Wegen Sicherheitsbedenken wurde das Spiel Jemen gegen Pakistan auf den 23.3.2015 verschoben.

Das Hinspiel fand in Doha in Katar statt und endete 3:1 für den Jemen. Indien ist nach einem 2:0 im Hinspiel und einem 0:0 im Rückspiel gegen Nepal in der nächsten Runde. Osttimor ist nach einem 4:1 im Hinspiel und einem 1:0 im Rückspiel gegen die Mongolei ebenfalls in der nächsten Runde.

Kambodscha ist nach einem 3:0 im Hinspiele und einem 1:1 im Rückspiel gegen Macau ebenfalls weiter.

Chinese Tapai ist knapp nach einer 0:1 Niederlage im Hinspiel und einem 2:0 Sieg im Rückspiel gegen Brunei weiter.

Und auch Bhutan ist nach einem 0:1 im Hinspiel und einem 1:2 im Rückspiel in der nächsten Runde.

Die zweite Runde findet vom 11. Juni 2015 bis 29. März 2016 statt. In der zweiten Runde werden die 6 Sieger der ersten Runde sowie die anderen 34 Mannschaften in 8 Gruppen mit 5 Mannschaften. Gespielt wird im Ligamodus mit Hin-und Rückspiel.

Die 8 ersten Mannschaften sowie die 4 besten zweitplatzierten Mannschaften spielen in der dritten Runde in zwei Sechsergruppen um die WM-Startplätze.

Zusätzlich sind alle Mannschaften der dritten Runde für die Fußball-Asienweltmeisterschaft 2019 qualifiziert.

Bereits qualifiziert für die zweite Runde sind die o.g. Sieger der ersten Runde sowie Afghanistan, Australien, Bahrain, Bangladesch, China, Guam, Hongkong, Indonesien, Irak, Iran, Japan, Jordanien, Katar, Kirgisistan, Kuwait, Laos, Libanon, Malaysia, Malediven, Myanmar, Nordkorea, Oman, Palästina, Philippinen, Saudi-Arabien, Singapur, Südkorea, Syrien, Tadschikistan, Thailand, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate und Vietnam.

In der zweiten Runde traten die sieben Sieger der ersten Runde sowie die auf Platz 9 bis 21 in der CONCACAF-Rangliste der FIFA-Weltrangliste platzierten Mannschaften im K.-o.-System mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Bei der Auslosung wurden den Mannschaften auf Platz 16 bis 18 der Rangliste die Mannschaften auf Platz 19 bis 21 zugelost und zudem gelost wer zuerst Heimrecht hat. Den Mannschaften auf Platz 9 bis 15 der Rangliste wurden die noch nicht feststehenden Sieger der ersten Runde zugelost. Mit El Salvador, Kanada und Kuba griffen in dieser Runde auch drei ehemalige WM-Teilnehmer ein. Die zehn Sieger der zweiten Runde rückten in die dritte Runde vor. Die Spiele fanden zwischen dem 8. und dem 16. Juni 2015 statt.

Die Auslosung für die dritte und vierte Runde fand am 25. Juli 2015 im Konstantinpalast in Strelna statt. Hier traten die 10 Sieger der zweiten Runde und die auf Platz 7 und 8 in der CONCACAF-Rangliste der FIFA-Weltrangliste platzierten Mannschaften, die ehemaligen WM-Teilnehmer Haiti und Jamaika, im K.-o.-System mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Die sechs Sieger der dritten Runde rücken in die vierte Runde vor. Die Spiele finden vom 31. August bis zum 8. September 2015 statt.

In der fünften Runde spielen die sechs Mannschaften, die in den drei Gruppen der vierten Runde jeweils die beiden ersten Plätze belegen, im Jeder-gegen-jeden-Modus die drei direkten Startplätze für die WM und den Qualifikanten für die Interkontinentalen Playoffs aus. Diese Runde wird zwischen November 2016 und Oktober 2017 ausgetragen.

WM 2018 Qualifikation in Afrika

Die Auslosung der Gruppen fand am 25. Juli 2015 im Konstantinpalast in Strelna statt.

Die 26 am schlechtesten in der FIFA-Weltrangliste notierten Teams traten in Runde 1 gegeneinander an. Die Hinspiele fanden vom 7. bis zum 10. Oktober 2015, die Rückspiele vom 11. bis zum 13. Oktober 2015 statt. Die 13 Sieger qualifizierten sich für die zweite Runde.

Die 13 Sieger der ersten Runde trafen in der zweiten Runde auf die 27 restlichen Teilnehmerverbände. Somit kamen in der zweiten Runde insgesamt 20 Paarungen zustande, die in einem Hin- und Rückspiel ausgespielt werden. Die Hinspiele fanden vom 11. bis zum 14. November 2015, die Rückspiele am 15. und 17. November 2015 statt. Die 20 Sieger qualifizierten sich für die dritte Runde, davon kein Sieger der ersten Runde.

Die 20 Sieger der zweiten Runde qualifizieren sich für die dritte Runde. Die Auslosung, bei der die Mannschaften in 5 Vierergruppen gelost werden, soll am 24. Juni 2016 stattfinden. Die Gruppen werden im Meisterschaftsmodus mit Hin- und Rückspiel ausgespielt. Die Spiele werden voraussichtlich im Zeitraum vom 3. Oktober 2016 bis zum 14. November 2017 ausgetragen. Die Gruppensieger qualifizieren sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

WM 2018 Qualifikation in Südamerika

Die südamerikanische WM-Qualifikation startete im Oktober 2015. Der Modus ist dabei denkbar einfach. Alle zehn Teams treffen in Hin- und Rückspiel aufeinander. Anschließend qualifizieren sich die ersten vier Teams direkt für die Endrunde, während der fünftplatzierte in die so genannten interkontinentalen Playoffs muss. Dabei kann es zu einem Aufeinandertreffen mit einem Vertreter aus Ozeanien, Asien oder Nord- und Mittelamerika kommen.

Teilnehmer der WM 2014

Bei der WM 2014 in Brasilien starteten Belgien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Niederlande, Portugal, Russland, Schweiz und Spanien aus Europa.

Aus Südamerika starteten Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Uruguay.

Aus Afrika starteten Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun und Nigeria.

Aus Asien starteten Australien, Iran, Japan und Südkorea. Aus Nord-und Mittelamerika sowie der Karibik starteten Costa Rica, Honduras, USA und Mexiko. Ozeanien stellte keine Mannschaft.

Prognosen – mögliche Favoriten

Eine Prognose bezüglich der WM 2018 in Russland könnte sein, dass aus Europa neben Russland, Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Schweiz, England, Niederlande, Polen, Schweden und Dänemark starten.

Aus Asien starten Japan, Südkorea, China und Iran.

Aus Afrika starten Kamerun, Elfenbeinküste, Nigeria, Ghana und Tunesien.

Aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik starten Mexiko, USA, Honduras und Costa Rica.

Und aus Südamerika Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Uruguay.

In die Runde der letzten 16 kommen Deutschland, Frankreich, Niederlande, Portugal, Spanien, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Kolumbien, Ecuador, Chile, Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun, Japan und Mexiko.

In die Runde der letzten 8 kommen Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien, Argentinien, Chile, Kolumbien und Uruguay.

In die Runde der letzten 4 kommen Deutschland, Spanien, Argentinien und Uruguay.

Ins Finale kommen Spanien und Argentinien.

Spanien wird Weltmeister bei der WM 2018 in Russland und Argentinien verliert sein zweites Finale in Folge.

Die Spielorte der WM 2018

Insgesamt elf Spielorte kommen während der WM 2018 in Russland zum Einsatz. Gespielt wird in Jekaterinburg, Kaliningrad, Kasan, Nischni Nowogorod, Moskau, Rostow am Don, Samara, Saransk, Sotschi, St. Petersburg und Wolgograd. Mit Sotschi befindet sich unter den Spielorten auch der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014.

Die Stadien der WM 2018

Die WM 2018 wird in insgesamt zwölf Stadien ausgetragen. Das Olympiastadion Luschniki in Moskau ist als Austragungsort des Eröffnungsspiels und des Endspiels vorgesehen.

Laut der offiziellen Bewerbung wurde für den Bau bzw. die Renovierung/Sanierung bestehender Stadien ein Budget in Höhe von rd. 2,8 Milliarden Euro veranschlagt. Das gesamte Investitionsvolumen zur „Vorbereitung der Stadien und der umliegenden Infrastruktur“ liegt laut dem russischen Sportministerium bei 7,3 Milliarden Euro.

Hier die einzelnen Stadien im Kurzprofil:

In Jekaterinburg wird das Zentralstadion mit einer Kapazität von 44.130 Plätzen zur Verfügung gestellt.

In Kaliningrad wird das Kaliningrad-Stadion mit einer Kapazität von 45.105 Plätzen zur Verfügung gestellt.

In Kasan wir die Kasan-Arena mit einer Kapazität von 45.015 Plätzen zur Verfügung gestellt. Diese Arena gehört zu der russischen Fußballmannschaft Rubin Kasan.

In Nischni Nowgorod wird das Nizhny Nowgorod Stadion mit einer Kapazität von 44.899 Plätzen zur Verfügung gestellt.

In Rostow am Don wird die Levberdon Arena mit einer Kapazität von 43.702 Plätzen zur Verfügung gestellt.

In Samara wird das Samara Stadion mit einer Kapazität von 46.990 Plätzen zur Verfügung gestellt.

In Saransk wird das Yubileyniy Stadion mit einer Kapazität von 45.015 Plätzen zur Verfügung gestellt.

In Sotschi wird das Olypiastadion Sotschi mit einer Kapazität von 47.659 Plätzen zur Verfügung gestellt. Hier haben bereits die Eröffnungs- und Abschlussfeier von Olympia 2014 stattgefunden.

In Sankt Petersburg wird die Gazprom-Arena mit einer Kapazität von 69.500 Plätzen zur Verfügung gestellt.

Und in Wolgograd wird das Zentralstadion mit einer Kapazität von 45.015 Plätzen zur Verfügung gestellt.

Zentralstadion (Jekaterinburg)

Kapazität: 44.130
Umbau

Arena Baltika (Kaliningrad)
Kapazität: 45.105
Neubau

Kasan-Arena (Kasan)

Kapazität: 45.015
Neubau

Nizhny Nowgorod Stadion (Nischni Nowgorod)

Kapazität: 44.899
Neubau

Olympiastadion (Luschniki – Moskau)
Kapazität: 81.000
Umbau

Spartak-Stadion (Moskau)
Kapazität: 44.918
Neubau

Levberdon Arena (Samara)
Kapazität: 43.702
Umbau

Samara Stadion (Rostow am Don)
Kapazität: 46.990
Neubau

Yubileyniy Stadion (Saransk)
Kapazität: 45.015
Neubau

Olympiastadion Sotschi (Sotschi)

Kapazität: 47.659
Neubau

Gazprom-Arena (Sankt Petersburg)
Kapazität: 69.500
Neubau

Zentralstadion (Wolgograd)
Kapazität: 45.015
Neubau

Die WM 2018 im Fernsehen

In Deutschland hat sich der Privatsender RTL die TV-Rechte für die Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl ab September 2016 gesichert. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft werden nach wie vor im Free-TV von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen. Medienberichten zu Folge sollen ARD und ZDF 200 Millionen für die WM-Übertragungsrechte bezahlt haben.

Weblinks zur WM 2018

Die offizielle Webseite der Fußball-Weltmeisterschaft 2018:
http://de.fifa.com/worldcup/russia2018/

Die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2018

Zum Kader der deutschen Nationalmannschaft während der WM 2014 gehörten 3 Torhüter, 8 Verteidiger, 11 Mittelfeldspieler und 1 Stürmer. Die Torhüter waren Manuel Neuer vom FC Bayern München, Roman Weidenfeller von Borussia Dortmund und Ron-Robert Zieler von Hannover 96. Zu den Verteidigern gehörten Jerome Boateng und Philipp Lahm vom FC Bayern München, Erik Durm, Kevin Großkreutz und Mats Hummels von Borussia Dortmund, Benedikt Höwedes vom FC Schalke 04, Per Mertesacker von Arsenal London sowie Shkodran Mustafi von Valencia CF. Zu den Mittelfeldspielern gehörten Mario Götze, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller vom FC Bayern München, Toni Kroos und Sami Khedira von Real Madrid, Julian Draxler vom FC Schalke 04, Matthias Ginter von Borussia Dortmund, Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach, Mesut Özil von Arsenal London, Lukas Podolski von Inter Mailand und Andre Schürrle vom VFL Wolfsburg. Der einzige Stürmer in Person von Miroslav Klose kam von Lazio Rom.

DFB Kader von 2014 bis 2018

Mit Blick auf die WM 2018 in Russland wird sich der Kader der deutschen Nationalmannschaft im Vergleich zur WM 2014 sowie zur aktuellen EM Qualifikation verändern.

Folgende Spieler gehören zum engeren Kreis der Nationalmannschaft, da sie bereits eingesetzt wurden in den letzten Jahren: Manuel Neuer, Roman Weidenfeller, Ron-Robert Zieler, Holger Badstuber, Jerome Boateng, Erik Durm, Matthias Ginter, Jonas Hector, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Shkodran Mustafi, Antonio Rüdiger, Karim Bellarabi, Lars Bender, Julian Draxler, Mario Götze, Kevin Großkreutz, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Christoph Kramer, Toni Kroos, Mesut Özil, Marco Reus, Sebastian Rudy, Sidney Sam, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez, Max Kruse, Thomas Müller, Lukas Podolski, Andre Schürrle und Kevin Volland.

Die ersten beiden Torhüterplätze werden vermutlich von Manuel Neuer (32 Jahre) und Ron-Robert Zieler (29 Jahre) besetzt. Roman Weidenfeller wird im Jahre 2018 bereits 37 Jahre alt sein und somit nicht mehr zum Kader gehören.

Als Ersatz bieten sich entweder Bernd Leno von Bayer 04 Leverkusen (26 Jahre) oder Marc-Andre ter Stegen (26 Jahre) vom FC Barcelona an.

Ähnlich wie 2014 wird der Kader der deutschen Nationalmannschaft auch diesmal aus 8 Verteidigern bestehen. Mit Jerome Boateng (29 Jahre), Benedikt Höwedes (30 Jahre), Mats Hummels (29 Jahre), Matthias Ginter (26 Jahre) und Shkodran Mustafi (26 Jahre) werden 5 Spieler dabei sein, die bereits 2014 zum Kader gehörten. Ein guter Mix aus erfahrenen sowie jungen, spritzigen Spielern.

Neu hinzu stoßen werden Holger Badstuber (29 Jahre), der die letzte WM verletzungsbedingt verpasste sowie die beiden Neulinge Emre Can (24 Jahre) vom FC Liverpool und Robin Knoche (26 Jahre) vom VFL Wolfsburg.

Insbesondere Emre Can hat sich seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool in seinen noch jungen Jahren zu einer festen Größe entwickelt.

Mit Erik Durm, Jonas Hector und Antonio Rüdiger fallen 3 Spieler aus dem Kader, die auf Grund stagnierender Entwicklung keinen Platz im System der deutschen Nationalmannschaft finden.

Im Mittelfeld verbleiben mit Julian Draxler (24 Jahre), Mario Götze (25 Jahre), Christoph Kramer (27 Jahre), Toni Kroos (28 Jahre), Mesut Özil (29 Jahre) und Bastian Schweinsteiger (33 Jahre) 6 Spieler, die bereits an der WM 2014 in Brasilien teilgenommen haben. Ebenfalls ein guter Mix aus erfahrenen und jungen, wilden Spielern. Hervorzuheben sind hier Julian Draxler und Mario Götze, die ihr Talent genutzt haben und mittlerweile zur Eliteklasse der Fußballer gehören.

Mit Karim Bellarabi (28 Jahre) als Neuentdeckung der Saison 2014/2015 von Bayern 04 Leverkusen sowie den Rückkehrern Marco Reus (29 Jahre) und Ilkay Gündogan

(27 Jahre) von Borussia Dortmund gewinnt die deutsche Nationalmannschaft an Technik und Geschwindigkeit.

Aus der U-21 stoßen zudem Max Meyer (22 Jahre) vom FC Schalke 04 sowie Leonardo Bittencourt (24 Jahre) von Hannover 96 hinzu. Beide Spieler haben enormes Talent und Potential und verleihen der deutschen Nationalmannschaft zusätzliches Spielverständnis und kreative Ideen.

Nicht dabei sind Kevin Großkreutz (30 Jahre), Sami Khedira (31 Jahre), Sebastian Rudy (28 Jahre), Sidney Sam (30 Jahre), Lukas Podolski (33 Jahre), Andre Schürrle (27 Jahre) und Lars Bender (29 Jahre). Während Großkreutz, Khedira, Rudy, Sam und Podolski auf Grund von nicht ausreichenden Leistungen im Kader sind, müssen Lars Bender und Andre Schürrle verletzungsbedingt passen.

Als einziger potentieller Stürmer fährt Thomas Müller (28 Jahre) mit nach Russland.

Nicht dabei sind Mario Gomez (33 Jahre), Max Kruse (30 Jahre) und Kevin Volland (25 Jahre). Alle drei Spieler fallen dem neuen System der deutschen Nationalmannschaft zum Opfer. Besonders für Max Kruse bitter, da dieser bereits 2014 kurz vor der WM aus dem endgültigen Kader flog.

Das neue System der deutschen Nationalmannschaft gestaltet sich in Form eines

3-1-2-2-1 ziemlich offensiv. Begründet wird dies von Joachim Löw damit, dass viele Mannschaften sich gegen den Weltmeister sehr defensiv aufstellen.

Die erste 11 wird sich wie folgt zusammensetzen: Im Tor spielt nach wie vor Manuel Neuer. Die neu-formierte Dreierkette besteht aus Mats Hummels, Jerome Boateng und Benedikt Höwedes.

Die Position des defensiven Mittelfeldspielers wird mit dem Routinier Bastian Schweinsteiger als Aufbauspieler besetzt.

Die beiden zentralen Positionen besetzen Mario Götze und Max Meyer.

Beide Spieler sind sehr dribbelstark und ballsicher und wissen sowohl wo Mitspieler als auch das Tor stehen.

Die linke Außenbahn besetzt Marco Reus, der mit vielen Tempodribblings das deutsche Mittelfeld überbrückt.

Die rechte Außenbahn wird entweder mit Julian Draxler besetzt, der viel Übersicht besitzt oder mit Max Meyer. In Folge der zweiten Option würde Toni Kroos neben Mario Götze in der Zentrale spielen.

Als hängende alleinige Spitze wird Thomas Müller spielen, der bei den beiden vergangen Weltmeisterschaften jeweils mindestens 5 Tore erzielte.

Mit Karim Bellarabi für die Außenpositionen, Ilkay Gündogan für die Zentrale und Holger Badstuber für die Abwehr stehen die drei wichtigsten Alternativen jeder Zeit bereit für einen Einsatz als Einwechselspieler. Leider kein Spiel machen werden Robin Knoche, Mesut Özil und Matthias Ginter.

Thomas Müller wird erneut mindestens 5 Tore während der WM erzielen und in Max Meyer und Marco Reus werden gleich 2 Spieler mit jeweils 4 Assists in die Scorer-Liste aufgenommen.

Zusätzlich stellt die deutsche Nationalmannschaft mit Mats Hummels, Max Meyer, Marco Reus und Thomas Müller 4 Spieler für die Top 11 des Turniers.

Manuel Neuer spielt zudem 3 Spiele zu 0. In die Top 11 hat er es trotzdem nicht geschafft, da David de Gea von Spanien sogar 5 Spiele zu 0 gespielt hat und somit als Torhüter in die Top 11 kommt.